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Positive Bilanz der Bürgerbefragung 

 

Ortenau. Die telefonische Bürgerbefragung der Polizeidirektion Offenburg ist abgeschlossen und zwischenzeitlich ausgewertet.
Reinhard Renter, der Leiter der Ortenauer Polizei, zieht eine positive Bilanz und ist sehr zufrieden.

Von Ende Oktober bis Anfang November befragten zehn Telefoninterviewerinnen insgesamt 1.018  Bürgerinnen und Bürger über ihre Zufriedenheit mit der polizeilichen Arbeit in der Ortenau. Die befragten Bürger wurden zuvor durch Zufallsprinzip ausgewählt. Nach 13 Tagen und 240 meist sehr angenehmen Telefonstunden legten sie die Telefonhörer zur Seite.
Der Leiter der Polizeidirektion Offenburg, Reinhard Renter, bedankte sich im Anschluss bei seinen Mitarbeiterinnen, die mit viel Freude und Engagement in Kontakt mit den Menschen im Ortenaukreis standen. Bei den Telefonanten kam es zu sehr vielen netten und spontanen Gesprächen. Eine Bürgerin beispielsweise antwortete auf die Frage, ob sie sich in ihrem Ort sicher fühle. „Natürlich, bei uns ist es sicher, da wohnt ja der Offenburger Polizeichef.“ Eine weitere Geschichte aus dem Leben, brachte eine der Polizeimitarbeiterinnen zum Schmunzeln. Eine Mutter verdächtigte ihren kleinen Jungen, als er den Anruf der Polizei entgegennahm und das Gespräch an die Mutter weitergeben wollte. “Was hast du denn jetzt schon wieder angestellt.“

Das eingerichtete Bürgertelefon wurde oft genutzt. Die Anrufer überzeugten sich von der Seriosität oder informierten sich über verschiedene Themen.
Fast alle angerufenen Bürgerinnen und Bürger waren auskunftsbereit und bewerteten es überaus positiv, dass die Polizei die Meinung der Bürger einholt. Genauso viele gaben an, die Polizei als Zeuge oder Hinweisgeber gerne zu unterstützen. Nur wenige der Angerufenen lehnten ein Interview, meist aus Zeitgründen, ab.

Natürlich gab es auch vereinzelt konstruktive und kritische Äußerungen aus der Bevölkerung.

Denen wird die Polizei nachgehen um ihre Arbeit kontinuierlich verbessern und noch mehr auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen zu können. Auf der „Liste mit Handlungsbedarf“ ganz oben steht mehr Prävention insbesondere in der Jugendarbeit. Es folgen die Wünsche nach Erhöhung der Fußstreifen in den Städten und nach Verkehrskontrollen. Auch die Betrugs- und Internetdelikte beschäftigen die Bevölkerung.
Das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger wird in den ländlichen Regionen besser bewertet, als in den städtischen Bereichen Kehl, Lahr und Offenburg. Hier sind jedoch aufgrund der Anzahl der durchgeführten Interviews nur Tendenzen für die einzelnen Städte und die ländlichen Regionen erkennbar. Ganz unterschiedliche Orte werden von den Bürgern gemieden. Hier wurden zum Teil die Innenstadt- und Bahnhofsbereiche verschiedener Städte genannt, aber auch an anderen Plätzen und in anderen Gegenden fühlen sich die Menschen unwohl. Erwartungsgemäß ist die Unsicherheit zur Nachtzeit höher als am Tag.

Bei der Nennung der am häufigsten gemiedenen Örtlichkeiten konnte Reinhard Renter bestätigen: „Diese Bereiche habe wir bereits alle im Blick, werden aber unsere Präsenz dort noch weiter erhöhen und die Konzeptionen weiter ausbauen.“ 
 
Über die aktive Beteiligung und die Ergebnisse der Bürgerbefragung zeigte sich der Leiter der Polizeidirektion Reinhard Renter sehr erfreut: “Ich bedanke mich ganz herzlich bei den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die als Zeugen, Helfer und Hinweisgeber, die Arbeit der Polizei Tag für Tag unterstützen und mit ihren Beobachtungen zu einer schnellen Aufklärung beitragen. Nur gemeinsam mit ihnen sichern wir die hohe Lebensqualität in der Ortenau. Sie haben uns mit ihren Antworten gezeigt, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg und sie mit ihrer Polizei zufrieden sind.“